25. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Lok Nossen

Rekordergebnis, Hattrick und Lattentreffer

 

Sicherlich gingen die Gastgeber als hoher Favorit in dieses Treffen, aber so ein Resultat hatte wohl keiner auf dem Zettel. Wie sich die Gäste aber auch an diesem Tag präsentierten sprach nicht für eine Kreisoberligatauglichkeit. Einfache Bälle in die Schnittstellen der sehr porösen Viererkette und es brannte durch die klaren Schnelligkeitsvorteile der Hausherren lichterloh vorm Nossener Kasten. Der Torreigen wurde schon in der 6. Minute eröffnet. Ein abgewehrter Eckball kam in den Strafraum zurück und Tim Peukert erzielte volley mit technisch gekonnten Schuss aus der Drehung das 1:0. Andreas Thieme traf in der 9. nur die Querlatte. Dann kam die Zeit von Torjäger Tommy Klotsche. In der 13., 17. Und 35. schoss er einen lupenreinen Hattrick zur 4:0 Führung heraus, dreimal leistete dabei Thomas Henker hervorragende Zuarbeit. Dazwischen hatte Andre Scheiblich mit seinem Pfostenschuss in der 14. auch noch Pech. Nach dem Wechsel hielten die spielerisch klar unterlegenen Gäste eine Viertelstunde noch das Ergebnis, dann zollten sie der großen Hitze und den nie nachlassenden Zillestädtern Tribut. Verzeichneten in der 52. durch einen Distanzschuss gar auch einen Innenpfostentreffer, der aber zum Abstoß ins Toraus trudelte. Dann spielte Rabu Katz und Maus mit dem bereits feststehenden Absteiger. Andre Scheiblich (58. + 76.), Tim Peukert (63.), Tommy Klotsche (72.) und Andreas Thieme (70., 82. besonders tolle Vorarbeit von Kay Richter und 88.) ließen es ordentlich krachen und schraubten das Resultat zu einem Rekordergebnis der 1. Männer in einem Punktspiel für den TSV. Einen Spieltag vor Schluss der Saison 2016/17 in der Kreisoberliga Meißen dürfte das auch für einen Ligarekord reichen. Nach dem 4:1 beim bis dahin ungeschlagenem Spitzenreiter und Aufsteiger TuS Weinböhla ein weiterer Paukenschlag der Gelb-Schwarzen zum Saisonhalali.

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19. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Lampertswalde

In fünf Minuten Lampertswalde zerlegt

 

In der ersten Viertelstunde passierte nicht viel auf dem Platz. Rabu zeigte zwar mehr Zug zum gegnerischen Tor, aber geprüft wurde Lampes Keeper Michael Kunze nicht ernsthaft. Bis er in der 15. Minute nach Ansicht des Schiedsrichters eine vermeintliche Rückgabe mit den Händen aufnahm. Was natürlich  mit Freistoß neun Meter vor der Torlinie geahndet wurde. Andreas Thieme legte diesen schlau quer zum freistehenden Christopher Klotsche und der zimmerte das Leder zum 1:0 unter den Balken. Jetzt waren die Zillestädter auf den Geschmack gekommen. Gewannen fast alle Zweikämpfe und störten früh und energisch. So in der 27. Minute als Tommy Klotsches Einsatz zu einem Querschläger vorm Gästestrafraum führte.

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17. Spieltag TSV 1862 Radeburg - BSG Stahl Riesa 2.

Ein schweres Stück Arbeit am Ende mit Sieg belohnt

 

Rabu begann das Match hochkonzentriert und lies die Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen. So dribbelte sich Tommy Klotsche in der 5. Minute im Strafraum durch, kam auch zum Abschluss, doch Alexander Nuß im Riesaer Tor konnte im kurzen Eck gerade noch so klären. Die Platzherren bestimmten weiter das Spiel und hatten in der 14. den nächsten Hochkaräter. T. Klotsche war in zentraler Position durchgebrochen, tunnelte den Keeper, aber ein Stahlverteidiger klärte noch vor der Torlinie. Umso überraschender dann das Führungstor der Gäste in der 17. Minute. Nach Flanke von rechts war die Kopfballabwehr der Zillestädter ungenügend, Pascal Suschko nahm das Leder volley und traf quasi mit dem ersten Torschuss der Gäste ins lange Eck zum 1:0. Die Gelb-Schwarzen schüttelten sich kurz und weiter gings.

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8. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SG Canitz

Spitzenreiter erste Punktverluste zugefüg

 

Mit breiter Brust kam der bisherige verlustpunktfreie Spitzenreiter nach Radeburg. Die Zillestädter waren aber nicht gewillt diese Serie bestehen zu lassen. So entwickelte sich von der ersten Minute an ein hochklassiges Treffen. Rabu verdichtete dabei aufopferungsvoll die Abwehr, setzte dabei aber immer wieder auf seine drei sehr schnellen Spitzen. Canitz beherrschte klar das Mittelfeld, fand aber im gesamten Spielverlauf keine zündende Idee um die Gastgeberabwehr zu knacken. Die erste Großchance ging dennoch auf ihr Konto. In der 10. Minute entwischte mal David Voigt den Hausherren, seine Volleyabnahme strich jedoch über den Kasten.

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Pokal Berbisdorfer SV - TSV 1862 Radeburg

Dramatische Aufholjagd der Gastgeber mit glücklichen Sieg noch belohnt

 

Bereits frühzeitig im Pokal  trafen beide Teams im erneuten Stadtderby aufeinander. Bei echtem Herbstwetter ging es von Beginn an hart zur Sache. Rabu versuchte es mit spielerischen Mitteln, der BSV hielt mit kämpferischem Einsatz dagegen. Das einzige was vor allem in der ersten Halbzeit fehlte waren echte Torchancen, beide Torhüter hatten da wenig zu tun. Ein Tor fiel dennoch in der 13. Minute. Tim Peukert jagte einen der vielen Freistöße in diesem Match aus etwa 30-m flach aufs Tor, der Ball wurde noch abgefälscht und als Aufsetzer sprang er zum 1:0 über Andre Stoll hinweg ins Netz.

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14. Spieltag LSV 61 Tauscha - TSV 1862 Radeburg

Nach Anfangsschwierigkeiten noch klarer Auswärtssieg

 

Wer das letzte Heimspiel der Zillestädter gesehen hatte erkannte Rabu in der Anfangsphase nicht wieder. Nahezu verängstigt schlug man die Bälle hinten nur heraus, vorn war dann der letzte Pass meist eine Katastrophe.  Kein Wunder das Tauscha mit seinen Langholzbällen immer wieder gefährlich vorm Radeburger Tor auftauchte. Die größte Möglichkeit bot sich in der 6. Minute dabei Peter Ziesche, als er völlig frei im Zentrum einen Flankenball mit dem Kopf um Millimeter verfehlte. In der 13. wurde es Linksverteidiger Kay Richter dann zu bunt. Startete ein unaufhaltsames Solo und nach Doppelpass mit Andreas Thieme zwang er Veit Griebsch im Tor der Gastgeber zur ersten Glanztat. Die musste Karsten Jentzsch drei Minuten später gegen einen Kopfball von Lucas Schütt ebenfalls bieten.

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5. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Röderau-Bobersen

Überzeugender Heimsieg

 

Beide Teams legten von Anfang an ein hohes Tempo vor. Rabu wurde besonders durch die flachen, gestochenen Pässe in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr auffällig. Das hatte bereits in der 3. Minute Erfolg, als Andre Scheiblich  auf Tommy Klotsche durchsteckte und der Tobias Barth im Tor der Gäste keine Chance lies. In der 8. fast das 2:0 durch Oliver Geißenhainer nach einer identischen Situation, doch die Kugel strich ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Weitere solcher Szenen folgten ohne das die Hausherren vorerst noch was zählbares draus machen konnten. Mit der Zeit bekamen dann die Röderauer die Schotten dicht, selbst aber kaum zu erwähnenswerten Chancen.

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CODE FÜR SPIELBERICHTE IN JOOMLEAGUE

Knapper, aber hoch verdienter Sieg des TSV im Derby

 

Vor stattlicher Zuschauerkulisse wollten sich zunächst beide Teams keine Blöße geben. Rabu versuchte es mit ruhigen, sachlichen Ballpassagen, der BSV glänzte mit Ballsicherheit. Von echter Derbystimmung auf dem Platz war vorersts nichts zu spüren, ein ruhiger Nachmittag für beide Keeper. Bis zur 26. Minute. Da nahm Andre Scheiblich einen genialen Steilpass von Kay Richter gekonnt mit. Tauchte allein vor Ron Pätzold auf, doch der lenkte die Kugel mit dem Fuß zur Ecke.

Wenig später versuchte es Sebastian Drabe aus aussichtsreicher Position, sein Schuss fand aber nicht das Ziel. Berbisdorf wachte erst in den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit auf. So kam Jan Lau in der 38. rechts im Strafraum frei zum Abschluss, der war jedoch zu harmlos. Überhaupt nutzten die Gäste die durchaus vorhandene Windunterstützung kaum, so das es mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen ging. Die Platzherren gingen es da den zweiten Durchgang anders an. In der 50. senkte sich ein Freistoß von Jürgen Anders gefährlich knapp über den Winkel. Dann wird ein Kopfballtor von Michael Kotsch wegen vorhergehenden Foulspiels berechtigterweise nicht gegeben. In der 56. Ist der sehr agile Christopher Klotsche nach Steilvorlage links durch, wieder ist Pätzold mit der Fußspitze dran. In der 58. probiert es Scheiblich im Eins gegen Eins gegen Berbisdorfs Keeper, wieder nix. ZweiMinuten später fischte er auch noch einen Gewaltschuss von Klotsche unter der Querlatte raus. In der 62. schien er dann doch bezwungen. Aber sein Verteidiger Philipp Meyer kann den Schuss von Scheiblich noch von der Linie schlagen. Vom BSV war bis dahin nichts mehr zu sehen, der Druck der Gelb-Schwarzen hielt aber weiter an. In der 69. musste Pätzold einen Freistoß von Hagen Schurig nach vorn prallen lassen. Klotsche reagiert am Elfmeterpunkt von allen am schnellsten und mit Hilfe des Innenpfostens schlägt das Streitobjekt zum völlig verdienten 1:0 ein. Obwohl die Gäste nun mutiger nach vorn spielten sah es lange nicht nach dem Ausgleich aus. Bis zur 86. als sich urplötzlich Marc Bäcker nach unnötigem Ballverlust der Hausherren die Gelegenheit bot. In letzter Sekunde konnte noch zur Ecke geklärt werden. Ein kapitaler Freistoß von Anders in der 90., den Pätzold jedoch wieder auf dem Posten sah, beendete dann das Derby. Sicher gab es schon Emotionsgeladenere, aber am verdienten Erfolg des TSV gab es keine Abstriche zu machen.   

 

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Wir werden auf der Rückfahrt sicher an der einen oder anderen Tankstelle anhalten (Der Mainzer Torwart zum Vorteil der Busreise gegenüber des ursprünglich gebuchten Fluges)

Heinz Müller

   
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