5. Spieltag TSV 1862 Radeburg - SV Röderau-Bobersen

Überzeugender Heimsieg

 

Beide Teams legten von Anfang an ein hohes Tempo vor. Rabu wurde besonders durch die flachen, gestochenen Pässe in die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr auffällig. Das hatte bereits in der 3. Minute Erfolg, als Andre Scheiblich  auf Tommy Klotsche durchsteckte und der Tobias Barth im Tor der Gäste keine Chance lies. In der 8. fast das 2:0 durch Oliver Geißenhainer nach einer identischen Situation, doch die Kugel strich ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Weitere solcher Szenen folgten ohne das die Hausherren vorerst noch was zählbares draus machen konnten. Mit der Zeit bekamen dann die Röderauer die Schotten dicht, selbst aber kaum zu erwähnenswerten Chancen.

Den Gelb-Schwarzen aber fiel wieder was ein. Einen genialen Diagonalpass über 50-m von Rechtsverteidiger Richard Neubert nahm Arno Walther in vollem Lauf gekonnt mit. Stand somit plötzlich frei vorm Keeper und netzte ebenso cool ein (38.). Einen Aufreger gabs noch vor der Pause. In der 42. hatte Robert Pollex beim Zweikampf seine Nerven nicht im Zaume und flog mit glatt Rot vom Platz. In Halbzeit Zwei drückten die Zillestädter vehement auf weitere Tore. Allein Geißenhainer in der 47., 49. und 51. hätte das Resultat höher schrauben können. Dreimal setzte er die Gästeabwehr mit seinen eleganten Dribblings matt, dreimal konnte er Barth nicht überwinden. In der 58. bekam dann Kai Drabe das erste mal richtig Arbeit. Nach einem Gäste-Freistoß war er aber auf dem Posten. Rabu indessen marschierte weiter und in der 71. war dem Schiri das mittlerweise überharte Spiel der Gäste zu viel. Er zeigte nach Foul an Walther auf den Punkt. Kay Richter lies sich das nicht entgehen und es stand 3:0.  Der Gerechtigkeit halber hätte Röderau wenig später auch einen Elfer bekommen können, das grenzwertige Einsteigen von Drabe gegen einen Gästestürmer wurde jedoch nicht geahndet. In der 77. stand Rabus Torwart noch mal im Mittelpunkt, erneut nach Freistoß fischte er das Leder phantastisch aus dem Winkel. In den Schlussminuten forcierten die Gastgeber noch mal das Tempo. Neben zahlreichen Chancen fiel so auch in der 88. das 4:0. Nach klugem Pass von Michael Kotsch scheiterte zunächst Klotsche am Torwart. Bekam aber die zweite Chance, zog den Ball parallel zur Torlinie nach innen und Andreas Thieme brauchte ihn nur noch über die Linie zu drücken. Eine gelungene Revanche für die in der Vorsaison in gleicher Höhe erlittene bittere Heimniederlage. Und spielerisch konnte sich das Niveau der Zillestädter durchaus  sehen lassen.

RaWe

   

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Wir sind nicht von vorne herein das Dosenfutter, wie von manchen befürchtet (Der Mittelfeldspieler nach dem 2:2 des FC Augsburg bei der Bundesliga-Premiere des Aufsteigers gegen den SC Freiburg)

Axel Bellinghausen

   
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