14. Spieltag LSV 61 Tauscha - TSV 1862 Radeburg

Nach Anfangsschwierigkeiten noch klarer Auswärtssieg

 

Wer das letzte Heimspiel der Zillestädter gesehen hatte erkannte Rabu in der Anfangsphase nicht wieder. Nahezu verängstigt schlug man die Bälle hinten nur heraus, vorn war dann der letzte Pass meist eine Katastrophe.  Kein Wunder das Tauscha mit seinen Langholzbällen immer wieder gefährlich vorm Radeburger Tor auftauchte. Die größte Möglichkeit bot sich in der 6. Minute dabei Peter Ziesche, als er völlig frei im Zentrum einen Flankenball mit dem Kopf um Millimeter verfehlte. In der 13. wurde es Linksverteidiger Kay Richter dann zu bunt. Startete ein unaufhaltsames Solo und nach Doppelpass mit Andreas Thieme zwang er Veit Griebsch im Tor der Gastgeber zur ersten Glanztat. Die musste Karsten Jentzsch drei Minuten später gegen einen Kopfball von Lucas Schütt ebenfalls bieten.

Rabu hatte sich aber nun gefangen und erzielte zumindest Gleichwertigkeit im Spiel. So hatte Thieme in der 21. nach Flanke von Hagen Schurig die große Chance zur Führung, sein Kopfball strich aber weit übers Tor. Noch größer war auf der anderen Seite die Gelegenheit von Jörg Günther in der 29. Ganz blank stand er mittig im Radeburger Strafraum, jagte aber den Ball mit dem Fuß in den Altweiberhimmel. In der 43. wurde nach einem zügigen Angriff der Gelb-Schwarzen zunächst Tommy Klotsche grenzwertig in der Tauschaer Sechszehn bearbeitet. Da der Schiri aber nicht pfiff kam Schurig an das Leder. Und der wurde nun klar gelegt. Souverän erledigte Richter diese Aufgabe vom Punkt und es stand 1:0 für Rabu. Gleich nach dem Wechsel rettete Jentzsch mit einem Wahnsinnsreflex den knappen Vorsprung. Einen Volleyknaller von Ziesche lenkte er noch über den Balken. Es war nun als glaubte Tauscha in diesem Spiel nicht mehr an ein eigenes Tor. Die Gäste wurden immer Spielbestimmender. In der 54. dann das sehenswerte 2:0.  Oliver Geißenhainer bekam die Kugel am Sechszehner zugespielt, zuckte noch kurz nach Rechts rüber und platzierte sie aus der Drehung mit straffem Flachschuss ins lange Eck. Von den Hausherren kam jetzt gar nichts mehr. Geißenhainer hätte dagegen sein persönliches Torkonto noch erhöhen können, scheiterte aber zweimal (70., 76.) an Griebsch. Schütt sah auf der anderen Seite nach einer verbalen Attacke noch Gelb-Rot (85.). Und Klotsche traf in der Nachspielzeit nur noch den Innenpfosten. Die Mannschaft mit dem größeren Stehvermögen und dem besseren Vertrauen ins eigene Können siegte am Ende verdient.

RaWe

   

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Er ist ganz cool, er kann nicht mal richtig feiern - und ich bin schon besoffen (eine Stunde nach dem Gewinn der Champions-League über Oliver Kahn)

Giovane Elber

   
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