17. Spieltag TSV 1862 Radeburg - BSG Stahl Riesa 2.

Ein schweres Stück Arbeit am Ende mit Sieg belohnt

 

Rabu begann das Match hochkonzentriert und lies die Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen. So dribbelte sich Tommy Klotsche in der 5. Minute im Strafraum durch, kam auch zum Abschluss, doch Alexander Nuß im Riesaer Tor konnte im kurzen Eck gerade noch so klären. Die Platzherren bestimmten weiter das Spiel und hatten in der 14. den nächsten Hochkaräter. T. Klotsche war in zentraler Position durchgebrochen, tunnelte den Keeper, aber ein Stahlverteidiger klärte noch vor der Torlinie. Umso überraschender dann das Führungstor der Gäste in der 17. Minute. Nach Flanke von rechts war die Kopfballabwehr der Zillestädter ungenügend, Pascal Suschko nahm das Leder volley und traf quasi mit dem ersten Torschuss der Gäste ins lange Eck zum 1:0. Die Gelb-Schwarzen schüttelten sich kurz und weiter gings.

Die nächsten Gelegenheiten bekam Andre Scheiblich in der 25. serviert. Zweimal kam er mit dem Kopf zum verheißungsvollen Abschluss, zweimal reagierte Nuß hervorragend und es blieb beim Rückstand. Als Thomas Henker in der 29. ebenfalls an Nuß´s tollem Spagat scheiterte war das Halbzeit Resultat perfekt. Aus Radeburger Sicht wurde man schmerzlich an das Hinspel erinnert, als man nach zahlreichen Pfosten- und Lattentreffern mit eben 0:1 unterlag. In der 2. Halbzeit suchte Rabu zunächst den Schlüssel um das nun immer dichter werdende Bollwerk der Stahlstädter zu knacken. Andreas Thieme hatte in der 70. schließlich die Idee. Eine Freistoß aus halblinker Position jagte er frech flach aufs kurze Eck, der Keeper kam zwar noch ran, aber von seinem Bein drehte sich die Kugel mit Effet über die Torlinie. In der 73. hätte Marius Mehnert schon die Vorentscheidung treffen können. In Mittelstürmerposition angespielt, kam er mit seinem schwächeren linken Fuß kam er aber nicht richtig unters Leder, so dass dieser Versuch ungefährlich blieb. Dafür raffte sich Scheiblich in der 78. nochmal zu einer Energieleistung auf. Auf der rechten Seite ließ er die Stahlabwehr wie Slalomstangen stehen, flankte auf den langen Pfosten, wo T. Klotsche ran rauschte und die Pille im Netz versenkte. Riesa riskierte nun nochmal alles, doch Rabus Hintermannschaft gab sich keine Blöße mehr. Im Gegenteil, als der gerade eingewechselte Christoph Behrisch in der 93. mit der Stahlabwehr Doppelpass spielte tauchte plötzlich Scheiblich frei vorm Torwart auf und lies sich diese Chance nicht entgehen. Am Ende ein klares Resultat, aber viel, viel Willen steckte dahinter.    

RaWe

   

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Andreas Möller

   
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